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Häufige Fragen
Was ist Millions4.earth?
Ein Projekt zur Sichtbarmachung von Menschen, die mehr Klimaschutz wollen und selbst schon auf die eine oder andere Weise handeln. Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Wir fordern von der Politik, dass sie die Notlage anerkennt und entsprechend handelt, so dass Klimaneutralität bis 2040 hergestellt wird. Dabei sollen alle relevanten Sektoren gleichermaßen einbezogen werden. Millions4Earth hat also Elemente einer Petition, weil Forderungen gestellt werden, unterscheidet sich jedoch von normalen Petitionen dadurch, dass es kein Enddatum für die Einreichung der Petition gibt. Wir bleiben, wir fordern, wir bleiben aktiv.
Je nach Land gibt es spezielle staatliche Petitionsplattformen. Zeichnede, die sich für den Newsletter angemeldet haben, Push-Nachrichten zulassen oder uns auf Social Media folgen, können über Petitionen auf diesen Wegen informiert werden, so dass die Millions4earth-Petition jederzeit in eine mit verifizierbaren Adressen überführt werden kann. Die Anmeldung beim Newsletter ist optional und für das Mitmachen nicht nötig.
Warum Klimaneutralität 2040?
Weltweit wird generell Klimaneutralität 2050 angestrebt. Das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland hat 2021 festgestellt, dass die Rechte zukünftiger Generationen verletzt werden, wenn es nicht ausreichend Klimaschutz gibt (Klimabeschluss, 2021). Seit dem Klimagesetz 2021 ist 2045 als Klimaziel gesetzlich festgeschrieben. Wir sehen die Auswirkungen des Klimawandels heute schon und es ist klar, dass mehr getan werden muss. Für Berlin gab es einen Volksentscheid, der für Berlin Klimaneutralität 2035 als Ziel hatte. Dieser Volksentscheid ist gescheitert. Untersuchungen nach dem Volksentscheid haben ergeben, dass das Ziel 2040 erfolgreich gewesen wäre. Angesichts der gegenwärtigen Situation fordern wir ein schnelles Umsteuern, so dass wir als Regionen, Länder und Welt auf einen Pfad kommen, der ein Leben jetzt und in Zukunft weiter möglich macht.
Was bedeuten Fußabdruck und Handabdruck?
Dein Fußabdruck ist, was du an Treibhausgasen vermeidest (Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung). Dein Handabdruck ist deine Wirkung über dich hinaus — wenn du politisch aktiv wirst, bei lokalen Bürgebeteiligungen mitwirkst, in NGOs oder klimarelevanten Parteien mitarbeitest, mit anderen über Klimafragen redest und sie auch hier zum Mitmachen anregst. Mehr dazu im Glossar auch mit weiteren Quellen.
Warum wollt Ihr so genau wissen, was Menschen tun?
Die Idee ist, nicht nur die Zahl der Menschen, die mehr Klimaschutz wollen, sichtbar zu machen, sondern auch, was sie tun. Wie viele Menschen in NGOs mitarbeiten, wie viele in der Stadt kein Auto haben usw. Das erzeugt einerseits ein Gemeinschaftsgefühl und andererseits kann es Politiker*innen zeigen, dass die Gesellschaft schon viel weiter ist, als mitunter angenommen.
Wie werden die Punkte fürs Handeln vergeben?
Die Punkte werden so vergeben, dass es nicht für bestimmte Handlungen extrem viele Punkte gibt. Das heißt, es geht nicht nur nach dem Geldaufwand oder dem konkret eingesparten CO₂. Damit soll der so genannte Single Action Bias vermieden werden. Psycholog*innen haben festgestellt, dass Menschen mitunter nur eine von vielen möglichen Handlungen ausführen und es dann damit bewenden lassen. Nach dem Motto: Ich habe ja jetzt eine Wärmepumpe, da brauche ich nicht mehr bei der Bürgerbeteiligung mitzumachen. Die Punkte sollen als Anreiz dienen und wir werden das Punktesystem noch austarieren.
Was kann ich für den Erfolg von Millions4earth tun?
Unter Was ich tue gibt es Deine Seite. Du findest dort Deinen Invite-Link, den Du an viele Menschen weiterleiten kannst. Diese werden dann wie Du Teil einer weltweiten Aktion. Du kannst im Druckstudio einen Flyer, ein Plakat und auch Visitenkarten mit Deinem Einladungslink bzw. QR-Code herunterladen und drucken. Der Flyer und das Plakat enthalten Erklärungen, worum es bei Millions4Earth geht. Du kannst sie in Deinem Umfeld verteilen.
Du kannst Deinen Invitelink in Deine Mail-Signatur aufnehmen oder sogar eine Profilseite für Dich erzeugen und diese weiterverteilen. Unter Status findest Du Bilder zum Teilen als Statusbild bei Signal oder Whatsapp. Das beste ist natürlich mit Menschen über den Klimawandel zu reden, ihnen das Problem zu erklären und sie zum Mitmachen zu bewegen. Flyer sind dafür gut geeignet.
Warum keine E-Mail, kein Passwort, kein Login?
Datensparsamkeit. Dein Browser erzeugt einen anonymen Mitmach-Schlüssel — wir kennen dich nicht, zählen dich aber mit. So kann niemand (auch wir nicht) deine Unterschrift einer Person zuordnen.
Wie kann ich meine Daten sichern?
Dein Konto lebt nur in deinem Browser. Unter Export kannst Du eine json-Datei exportieren. Damit kannst du dein Konto auf ein neues Gerät übertragen oder nach dem Löschen der Browserdaten wiederherstellen. Die Browserdaten werden bei manchen Browsern mitgelöscht, wenn Du die Cookies löscht.
Was sind die 12 Wörter?
Dein Konto lebt nur in deinem Browser. Die 12 Wörter sind die Sicherung Deines Schlüssels. Es sind englische Standard-Wörter (BIP39), in jeder Sprache dieselben. Bewahre sie sicher auf — wir kennen sie nicht und können sie nicht zurücksetzen.
Die 12 Wörter sind wirklich nur das Backup für Deinen Schlüssel. Ansonsten empfehlen wir, die json-Datei zu exportieren. Diese enthält neben dem Schlüssel auch alle Daten zu Handabdruck und Fußabdruck, die Du eingegeben hast.
Wie sind meine Daten geschützt?
Wir speichern keine E-Mail-Adresse und keinen Namen in der Petitionsdatenbank, nur grobe, anonyme Angaben (Land/Region, Altersgruppe). Gehostet in Deutschland, DSGVO-konform. Details in der Datenschutzerklärung.
Die Daten sind nur lokal in Deinem Browser. Nur Menschen, die Zugriff auf Deinen Rechner haben, können sie sehen. Unter Export gibt es die Möglichkeit, sie zu sichern, und unter Import kannst Du sie importieren, wenn Du aus Versehen Deine Browserdaten gelöscht hast, oder auf ein anderes Gerät umgezogen bist.
Wie kann ich trotz Anaonymität sichtbar werden?
Ihr könnt Euer Profil über Mastodon, Bluesky oder Google verifizieren, wenn Ihr das möchtet. Außerdem könnt Ihr eine Statusseite erzeugen lassen. Ihr könnt frei konfigurieren, was von Euch auf dieser Seite steht. Wenn Ihr Euch entscheidet, Euer Social-Media-Handle zu veröffentlichen, kann das die Vernetzung fördern. Die Statusseite enthält unten Euren Invite-Link. Ihr könnt somit zum Beispiel diese Statusseite in Eure Mail-Signatur einbinden und so gleichzeitig zeigen, was Ihr tut und andere einladen mitzutun.
Details: Wegen der internationalen Ausrichtung und aus Gründen des Datenschutzes ist es geboten, Nutzerdaten nicht zentral zu speichern. Es gibt nur Schlüsselpaare und auf dem Server wird nur ein Schlüssel gespeichert, der zu Eurem lokal gespeicherten Schlüssel passt. Wenn Ihr wollt könnt Ihr aber frei konfigurierbar Teile der lokalen Information auf Eurer Statusseite öffentlich machen. Die jeweils von Euch freigegebene Information wird dann auch auf dem Server gespeichert.
Wenn Ihr Euch mittels Mastodon verifiziert habt, könnt Ihr Eure Statusseite in Eurem Mastodon-Profil angeben. Das ist dann ein verifizierter Link, der auf Mastodon entsprechend grün angezeigt wird.
Warum spielt Mastodon bei Euch so eine große Rolle?
Mastodon ist Teil des Fediverse. Das ist ein dezentrales Netzwerk. Es gehört niemandem und kann dementsprechend auch nicht einfach manipuliert werden. Gerade bei politischen Themen kann es sonst passieren, dass die Algorithmen, die Nutzenden Inhalte anzeigen, dafür sorgen, dass ein Thema nicht oft angezeigt wird. Auf Mastodon werden die Beiträge einfach in der Reihenfolge angezeigt, in der sie erzeugt wurden. Das bedeutet, dass man vielleicht selbst nachschauen muss, was bei einer bestimmten Nutzerin oder einem Nutzer passiert, da keine Profile mit den Interessen der Nutzenden erstellt werden.
Auch ein Verkauf wie bei twitter/X ist ausgeschlossen. Die dezentralen Netzwerke im Fediverse sind die Lösung für das Problem übermäßiger Machtkonzentration bei den Techbros.